🎉 Sei am 12. März bei unserem Kinderwunsch Webinar dabei. Jetzt anmelden
Präimplantationsdiagnostik (PID)
Durch die Kombination von IVF oder ICSI mit einer genetischen Testung der Embryonen (PID) können die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft erhöht und das Fehlgeburtsrisiko gesenkt werden. Unsere Ärzte beraten dich individuell zu deinen Möglichkeiten.
:quality(75))
Keine langen Wartezeiten
Eigenes Labor
Ganzheitliche Betreuung
Transparente Kosten
Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist ein Verfahren, bei dem Embryonen, die im Rahmen einer IVF oder ICSI entstanden sind, vor dem Transfer genetisch untersucht werden. Dabei wird eine kleine Zellprobe des Embryos entnommen und auf Chromosomenstörungen oder bestimmte Erbkrankheiten analysiert.
Nur Embryonen ohne Auffälligkeiten werden anschliessend in die Gebärmutter übertragen. So können die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung erhöht und das Risiko einer Fehlgeburt gesenkt werden.
Gut zu wissen: Je nach Fragestellung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: PGT-A ist das Standardverfahren und untersucht die Anzahl der Chromosomen, PGT-SR die Struktur und PGT-M gezielt einzelne Gendefekte. Welches Verfahren für dich infrage kommt, hängt von deiner individuellen Situation ab und wird gemeinsam mit deinem Arzt entschieden.
Es gibt viele Gründe, warum sich Paare für eine PID entscheiden. Unsere Ärzte helfen euch bei der Auswahl der geeigneten genetischen Untersuchung.
Durch die Untersuchung der Embryonen können Chromosomenstörungen, die zu wiederholten Fehlgeburten oder erfolglosen IVF/ICSI Versuchen führen, identifiziert werden.
Die Präimplantationsdiagnostik ermöglicht es, Embryonen auf spezifische Gendefekte wie Mukoviszidose, Chorea Huntington oder dem Fragilen-X-Syndrom zu untersuchen.
Ab 35 steigt das Risiko für Chromosomenstörungen, die eine Schwangerschaft erschweren. Die PID ermöglicht die Auswahl gesunder Embryonen und erhöht so die Erfolgsaussichten.
:quality(100))
Wann ist eine PID die richtige Entscheidung?
Chromosomale Abweichungen und genetische Veränderungen sind häufige Ursachen für Fehlgeburten und gescheiterte Einnistungen. Eine PID gibt uns die Möglichkeit, Embryonen vor dem Transfer gezielt zu untersuchen und so die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft deutlich zu erhöhen. Das kann die Anzahl notwendiger Behandlungszyklen reduzieren und euch damit Zeit, Belastung und Kosten ersparen. Ob eine PID in eurer Situation sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in einer genetischen Beratung.
Je nach Fragestellung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Unsere Ärzte helfen euch bei der Auswahl der geeigneten Untersuchung.
:quality(75))
Nach der Eizellentnahme und Befruchtung mittels IVF/ICSI werden die Embryonen fünf bis sechs Tage kultiviert. Danach folgt eine Biopsie, bevor Proben kryokonserviert und zur genetischen Analyse an unser Partnerlabor geschickt werden. Anschließend besprechen wir die Ergebnisse und planen das weitere Vorgehen.
Schritt 1
Im ersten Schritt erfolgt eine ausführliche genetische Beratung, bei der die familiäre Krankheitsgeschichte des Paares erfasst wird und die passenden genetischen Tests festgelegt werden.
Schritt 2
Nach hormoneller Stimulation werden die Eizellen entnommen und im Labor befruchtet (IVF oder ICSI). Die Embryonen werden kultiviert, und am 3. oder 5. Tag werden einzelne Zellen für die genetische Untersuchung entnommen.
Schritt 3
Die entnommenen Zellen werden im Labor auf genetische Merkmale untersucht. Die Ergebnisse der genetischen Analyse werden ausgewertet und interpretiert.
Schritt 4
Basierend auf den Ergebnissen der PID wird ein gesunder Embryo für den Transfer ausgewählt und in die Gebärmutter eingesetzt. Nicht transferierte, gesunde Embryonen werden für spätere Versuche eingefroren.
Schritt 5
Etwa zwei Wochen nach dem Embryotransfer wird ein Schwangerschaftstest durchgeführt. Im Falle einer Schwangerschaft können weitere Untersuchungen (z.B. Ultraschall, Chorionzottenbiopsie, Fruchtwasseruntersuchung) empfohlen werden.
Ein grosser Anteil unserer IVF-Behandlungen wird mit einer PID kombiniert, weil es die Chancen auf eine Lebendgeburt deutlich erhöht. Die genetischen Analysen erhalten wir schnell und zuverlässig von unserem Partnerlabor Genetica.
Durch die Auswahl von Embryonen mit unauffälligem genetischem Befund steigen die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft und eine gesunde Geburt deutlich.
Die genetische Untersuchung vor dem Transfer reduziert das Fehlgeburtsrisiko erheblich. Das bedeutet weniger Behandlungszyklen und spart euch Zeit, Belastung und Kosten.
In enger Zusammenarbeit mit unserem Partnerlabor Genetica erhalten wir die genetischen Analysen schnell und zuverlässig. So können wir den Embryotransfer ohne lange Wartezeiten planen.
Kinderwunsch mit über 40
:quality(75))
Ab dem 40. Lebensjahr der Frau steigt das Risiko für Chromosomenstörungen bei Embryonen deutlich an. Das führt häufiger zu erfolglosen Transfers oder Fehlgeburten.
Mit einer PID können Embryonen vor dem Transfer genetisch untersucht und nur solche mit intaktem Chromosomensatz übertragen werden. Das erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft und senkt das Fehlgeburtsrisiko erheblich.
Unsere erfahrenen Ärzte sind auf moderne Reproduktionsmedizin spezialisiert und begleiten dich bei jedem Schritt.
Unser Standort
In der modernen Cada Klinik erwarten dich Kinderwunschbehandlungen wie IVF, ICSI und Social Freezing direkt am Zürichsee.
Alle Experten an einem Ort
Ruhige Lage in Zürich Seefeld
Eigenes IVF Labor
Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten zur PID. Falls deine Frage hier nicht beantwortet werden kann, kannst du uns gerne direkt kontaktieren.
Ja. Seit September 2017 ist die Präimplantationsdiagnostik in der Schweiz gesetzlich erlaubt. Für die Durchführung ist die Zustimmung einer Ethik-Kommission erforderlich. Bei Cada begleiten wir euch durch den gesamten Antragsprozess.
In Deutschland ist eine PID zwar grundsätzlich ebenfalls möglich, unterliegt aber deutlich strengeren Einschränkungen. Das Embryonenschutzgesetz von 1990 gehört zu den restriktivsten Regelungen in Europa und begrenzt unter anderem die Anzahl der Eizellen, die pro Zyklus befruchtet werden dürfen. Das kann die Chancen auf ausreichend Embryonen für eine aussagekräftige genetische Untersuchung reduzieren. Zudem darf eine PID in Deutschland nur in wenigen speziell zugelassenen Zentren durchgeführt werden. In der Schweiz gibt es diese Einschränkungen nicht, was mehr Flexibilität in der Behandlung ermöglicht.
Eine PID kann sinnvoll sein, wenn ein erhöhtes Risiko für genetische Erkrankungen oder Chromosomenstörungen beim Kind besteht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn:
Die PID ist eine sehr sichere Methode, aber keine 100%ige Garantie. Die Genauigkeit der Diagnose liegt bei über 99%. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass eine genetische Veränderung übersehen wird oder dass ein Embryo fälschlicherweise als krank eingestuft wird.
Die genetische Untersuchung des Embryos kann sich für Paare lohnen, die ein erhöhtes Risiko für genetische Erkrankungen oder Chromosomenstörungen beim Kind haben. Sie kann dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft mit einem gesunden Kind zu erhöhen und das Risiko einer Fehlgeburt zu reduzieren.
Die PID umfasst verschiedene Verfahren:
Die Kosten für die PID werden in der Schweiz nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Eine etwaige Kostenübernahme durch die Krankenkasse muss im Einzelfall geprüft werden.
Nein. Eine PID kann zwar das Risiko für bestimmte genetische Erkrankungen und Fehlgeburten senken, sie ersetzt die pränatale Diagnostik in der Schwangerschaft aber nicht. Wir empfehlen auch nach einer PID weiterhin die üblichen Untersuchungen in der Schwangerschaft. Dazu gehören Ultraschall, Ersttrimestertest und bei Bedarf NIPT oder weitere Tests, um die Entwicklung deines Babys zu überwachen.
Nein. In der Schweiz ist es gesetzlich verboten, das Geschlecht eines Kindes aus nicht medizinischen Gründen zu wählen.
PID kann die Chancen einer IVF-Behandlung verbessern, insbesondere bei Frauen über 35 Jahren, bei wiederholten Fehlgeburten oder bei bekannten genetischen Auffälligkeiten. Durch PID können Embryonen mit klaren Chromosomenfehlern ausgeschlossen werden. Das kann die Einnistungsrate erhöhen und die Fehlgeburtsrate senken.
Wie hoch deine individuelle Erfolgswahrscheinlichkeit ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören dein Alter, deine Eizellreserve, die Spermienqualität und mögliche Vorerkrankungen. Diese Punkte besprechen wir im Erstgespräch sehr konkret mit dir.
Deine genetischen Daten und Befunde werden nach strengen Datenschutzrichtlinien gespeichert und nur den unmittelbar beteiligten Fachpersonen zugänglich gemacht. Embryonen werden in unserem IVF-Labor unter kontrollierten Bedingungen kryokonserviert. Sie werden nur mit deiner schriftlichen Einwilligung weiterverwendet oder verworfen. Die Kommunikation mit anderen Ärzten erfolgt ausschliesslich über den sicheren HIN Kommunikationskanal.
In einem persönlichen Erstgespräch nehmen wir uns Zeit, deine Bedürfnisse zu verstehen und beraten dich zu deinen Möglichkeiten.
:quality(75))